Hafen12

Exposé zur Mehrfachbeauftragung

Phoenixsee Dortmund

Die Phoenix See Entwicklungsgesellschaft initiiert eine nicht förmliche Mehrfachbeauftragung mit Beteiligung von Arbeitsgemeinschaften aus Werbeagentur und Architekt.

Ziel ist ein begeisterungsfähiges Gesamtkonzept aus städtebaulichem Leitbild und Vision zur Ansprache von Investoren zu entwickeln.

© Drees & Sommer

Informationen: www.phoenixseedortmund.de


Übersichtskarte Phoenixsee | Zum vergrößern bitte anklicken
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Strukturelle Untersuchung an drei Varianten

Standort | Die Planungsgruppe Drahtler wurde als Architekturbüro in Zusammenarbeit mit der Agentur für strategische Kommunikation GRUPPE DREI beauftragt, für das am Ende der Hafenpromenade gelegene Grundstück 354 ein umfassendes Gestaltungskonzept für die Vermarktung der Grundstücksflächen zu erstellen. Die Lage des geplanten Büro- und Dienstleistungsgebäudes „Hafen12“ verspricht viele Qualitäten: in Steinwurfweite der historischen Hörder Burg unmittelbar am Hafen des im Bau befindlichen Phoenix SEEs sind auf dem promenadenartig geplanten Kai Spaziergänger und Schaulustige zu erwarten. Die sonnenbegünstigte Süd- und Süd-Westausrichtung des Grundstücks legt eine gastronomische, oder Freizeitbezogene Nutzung von Teilflächen des Erdgeschosses nahe.

Städtebauliche Vorgaben | Der Bebauungsplan (in Aufstellung) gibt eine vier- bis zwölfgeschossige Bebauung vor. Vom Erdgeschoss bis zum 3. Obergeschoss ist eine geschlossene Bebauung vorgesehen, mit einer maximalen Grundflächenzahl von 1,0 (komplette Bebauung). Die Nutzung ist als Sondergebiet SO2 festgelegt. Zulässig sind Geschäfts- und Bürogebäude, nicht wesentlich störende Gewerbebetriebe und Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke. Ausgenommene Nutzungen sind u.a. Einzelhandel und Allgemeines Wohnen. Der westliche Teil der ca. 60m langen Seefassade muss ab der Grundstücksgrenze (Baulinie) bebaut werden. Außerdem wird nahegelegt an der östlichen Seefront ein Turm von max. 12 Geschossen als weithin sichtbare Landmarke zu realisieren.

 

Gebäudestruktur | Das Gebäudevolumen sollte durch einen mittigen Rücksprung die Kubatur des Nachbargebäudes aufnehmen und somit die Seefassade gliedern.

Die entwickelte Gebäudestruktur bietet durch attraktive fußläufige Verbindungen zur Seepromenade eine hohe Durchlässigkeit und lädt an einigen Orten zum verweilen und relaxen ein, so dass der öffentliche Raum mit regem Leben gefüllt wird. Die Vertikalerschließung der einzelnen, von einander trennbaren Gebäudekomplexe ist so positioniert, dass ein Höchstmaß an Flexibilität der Flächenaufteilung möglich ist. Durch die jederzeit mögliche interne Verbindung mehrerer Ebenen unabhängig vom allgemeinen Treppenraum sind auch deutlich größere zusammenhängende Mietbereiche möglich

 

Parkraum | Auf Grundlage einer BGF von ca. 11.000 qm und den vorgegebenen Nutzungen wurde ein Stellplatzbedarf für in etwa 125 Fahrzeuge ermittelt. Bei einer Grundstücksgröße von 5.375 qm und der GRZ von 1.0, ist die Tiefgarage auf einer Ebene realisierbar.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz | Das Energiekonzept hat möglichst gute Raumeigenschaften für die Nutzer wie thermische Behaglichkeit, Licht und Luft bei einem möglichst geringen Einsatz von ökonomischen und ökologischen Ressourcen zum Ziel. Neben guten Dämmwerten der raumbildenden Bauteile spielt dabei das System der Energiezu- und -Abführung eine wichtige Rolle. Alternativ zu den früher üblichen Konvektoren / Heizkörpern, die aus Fernwärme oder einer eigenen Heizungsanlage gespeist werden, läßt sich beispielsweise durch Systeme wie der Bauteilaktivierung in Kombination mit Geothermie eine höhere Behaglichkeit bei geringem Energieeinsatz erreichen. Ein solches System arbeitet zu einem Teil über Strahlungswärme und kann gegen sommerliche Überhitzung auch kühlend eingesetzt werden. Eine weitere Option ist die Sicherstellung des minimalen Luftwechsels über eine Lüftungsanlage, die die Lüftungswärmeverluste mittels einer hocheffizienten Wärmerückgewinnung minimiert. Lichtlenkender außenliegender Sonnenschutz kann den Energiebedarf für Beleuchtung deutlich senken und gleichzeitig als Blendschutz wirken.

In Zusammenarbeit mit der Werbeagentur