Synagoge Bochum

Visualisierung 3dpixl
Visualisierung 3dpixl

Das Gemeindezentrum der Jüdischen GemeindenBochum-Herne-Hattingen soll für Mitglieder undBesucher offen und einladend wirken, die Bedeutungder Bauaufgabe als religiöser und kultureller Ortlegen dagegen eine gewisse Zeichenhaftigkeit undöffentliche Präsenz nahe.Beide Aspekte werden durch die vorgeschlageneKleinteiligkeit der Großen Form zusammengeführt.Das Entwurfskonzept sieht eine Gliederung desGemeindezentrums in funktional und städtebaulichunterscheidbare, maßstäblich der Umgebungangepasste Baukörper vor. Die additive Anordnungim Zusammenspiel mit Freiräumen unterschiedlichenCharakters wirkt als offene Struktur. Die in Lageund Höhenentwicklung hierarchische Ordnung stelltden Baukörper der Synagoge als zentrale Funktionim Ensemble dar. Die Zusammenfügung der Baukörperund Freiräume zu einer ablesbaren quadratischenGesamtform erfüllt die Anforderung nach einerAußenwirkung als zeichenhafte Einheit.

Die Orientierung der Gebäudestruktur nimmt dievorherrschende rechtwinklige Geometrie derumgebenden Bebauung auf. Besonders mit demPlanetarium als weiterem öffentlichen Gebäudetritt sie in Beziehung, indem sie Raumkantenaufnimmt, weiterführt und gemeinsame Vorplätzeschafft. Dabei wird der südliche Bereich für beideFunktionen als Schaufenster zur Öffentlichkeitausgebildet. Das Gemeindezentrum präsentiert sichmit seinem öffentlichsten Teil, dem Café, auch demspontan interessierten Passanten. Auf derNordseite wird wegen der besserenErschließungssituation der Haupteingang inVerlängerung der Zufahrtsallee angeordnet. EinPlatanenhain gliedert den gemeinsamen Vorplatz mitdem Planetarium und bietet einen Ort zumVerweilen. Die Neugestaltung der Fußwegeverbindungschafft einen räumlich abwechslungsreichen Weg mitinteressanten Stationen.